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19. Mai 2026
Poesie-Nr. 035.
Komet

Ein Schweifstern zuckt über den Himmel –
sein wunderlich anmutender Glanz fließt
in das spiegelblanke nächtliche All.
Die gekräuselten Kreise der Verborgenen
flirren unter den Sternschnuppen, und
die Nicht‑Anvertrauten werden glattgestrichen.
Das Herz wird zum Spiegelbild eines Menschen,
der nichts schultert, nichts verlangt
in seiner andächtigen Kontemplation.
Rheinland, 19. Mai 2026
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