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26. Januar 2026

Monologisches Tagebuch Nr. 004.
Hermann Hesse und China (1974)

Lesenotizen. Taipeh, 26. Januar 2026.

Hsia, Adrian (1974/1981). Hermann Hesse und China. Darstellung, Materialien und Interpretation. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.



Wir können und dürfen nicht Chinesen werden, wollen es im Innersten auch gar nicht. Wir dürfen Ideal und höchstens Bild des Lebens nicht in China und nicht in irgendeiner Vergangenheit suchen, sonst sind wir verloren und hängen an einem Fetisch. Wir müssen China, oder das, was es uns bedeutet, in uns selber finden und pflegen.

 

Hermann Hesse, Tagebuch 1920/21

 

(Zitat von Seite 7)






Adrian Hsia (夏瑞春, Xià Ruì Chūn, 1938–2010) war ein chinesisch-kanadischer Literaturwissenschaftler, der sich insbesondere mit der Rezeption Chinas in der europäischen Literatur beschäftigte. Er studierte Anglistik, Germanistik, Philosophie, Soziologie und Sinologie an der Universität zu Köln und an der Freien Universität Berlin, wo er 1965 zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Basel lehrte er unter anderem an der McGill University in Montréal und veröffentlichte zahlreiche Studien zur interkulturellen Germanistik, darunter „Hermann Hesse und China“ (1981) und „Kafka and China“ (1996).






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